Dienstag, 9. November 2010, 9.00 bis 17.00 Uhr
Bildungshaus St. Magdalena, Linz
Im Pflegekinderwesen haben sich zum Thema Professionalität von Pflegeeltern verschiedene Haltungen entwickelt. Sollen Pflegeeltern so viel Wissen wie möglich vermittelt bekommen, um selbst möglichst jede Situation professionell handhaben zu können? Oder sollen sie einfach Familien sein, die von einem professionellen Umfeld gut begleitet werden?
Wir wollen die Anforderungen an Pflegeeltern unter diesem Aspekt - auch mit ihren Widersprüchlichkeiten - mit wissenschaftlich forschenden und praktisch tätigen Referent/innen aus Österreich und Deutschland beleuchten.
Referent/innen:
Prof. Dr. Bruno Hildenbrand, Uni Jena
Die Vorbereitung und Begleitung von Pflegefamilien als Bildungsprozess
Dipl. Päd. Hildegard Niestroj, Frankfurt
Die Pflegeeltern als sichere Basis für das vernachlässigte oder misshandelte Kind – betrachtet unter bindungstheoretischen Aspekten
Mag. Reinhold Rampler, Jugendwohlfahrt Land Oberösterreich
Familie auf Zeit – Paradoxon oder Modell?
Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolf, Uni Siegen
Belastungen und Ressourcen von Pflegeeltern
DSA Katharina Etschmann, Verein Pflege- und Adoptiveltern OÖ.
Professionalisierung von Pflegeeltern aus feministischer Sicht
Die Referent/innen werden im Anschluss an die Vorträge für eine Podiumsdiskussion zur Verfügung stehen.
Die Einladung mit genaueren Inhalten und Kosten wird Mitte Juni 2010 versandt.